Kryptowährungen zu besitzen ist inzwischen ziemlich einfach. Sie im Alltag auszugeben, ist dagegen häufig noch erstaunlich umständlich. Wer USDC oder USDT auf einer Wallet oder bei einer Kryptobörse hält, muss das Guthaben normalerweise erst verkaufen, auf ein Bankkonto überweisen und anschließend mit einer klassischen Karte bezahlen. KAST (Referral-Link) will genau diese Lücke schließen und Stablecoins so nutzbar machen, wie wir es von einem normalen Konto mit Visa-Karte kennen.
Mobile Payment
Mobile Payment hat sich in vielen Teilen der Welt vom Experiment zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags entwickelt. In dieser Kategorie findest du meine Blogartikel über Apple Pay, Google Pay, digitale Wallets, kontaktloses Bezahlen und mobile Tickets. Ich berichte von eigenen Erfahrungen in Deutschland und auf Reisen und zeige, wie unterschiedlich Händler, Banken, Verkehrsbetriebe und Plattformen das Thema umsetzen. Dabei geht es um Komfort und Akzeptanz, aber auch um Hürden, Sicherheit und die Entwicklung hin zu einer zunehmend bargeldlosen Welt.
Bargeld abschaffen? Was ich 2020 der Tagesschau gesagt habe und wie ich 2025 darüber denke
Im März 2020 war ich zu Gast im Tagesschau Podcast „mal angenommen“. Die Frage der Folge lautete: Was wäre eigentlich, wenn wir Bargeld abschaffen würden?. Damals wurde ich als Digitalexperte dazu befragt, warum ich selbst schon weitgehend ohne Bargeld unterwegs war und welche Vorteile ich in digitalen Zahlungsmethoden sehe.
ÖPNV in Paris mit Apple Wallet voll integriert im iPhone
Ich liebe es, wenn Städte digitale Lösungen im ÖPNV konsequent umsetzen. London und New York sind da für mich Paradebeispiele. In beiden Städten nutze ich den öffentlichen Nahverkehr seit Jahren mit Apple Pay, ganz ohne physische Tickets oder Apps. Einfach das iPhone an den Scanner halten, ein- und auschecken, fertig. Und das Beste: In London wird nie mehr als ein Tagesticket berechnet, in New York ist ab einer bestimmten Anzahl an Fahrten der Rest der Woche kostenlos. Vorausgesetzt, man verwendet immer dieselbe Karte im iPhone. Einfacher und kundenfreundlicher geht es kaum.
ÖPNV in New York mit Apple Pay und dem Expressmodus
New York ist laut, direkt, effizient und genau so funktioniert auch der Alltag. Wer einmal in der Subway gestanden hat und am Drehkreuz den OMNY Reader mit seinem iPhone getappt hat, weiß, wie wenig es braucht, um sich in dieser Stadt zu bewegen. Kein Ticket, keine App, keine MetroCard. Einfach Apple Pay und durch.
Amazon Go | Einkaufen ohne Kasse
Letztes Jahr hatte ich die Möglichkeit, den Amazon Go Store in Seattle zu besuchen und eine Erfahrung zu machen, die mich sehr beeindruckt und inspiriert hat. Als ich den Laden betrat, wurde mir klar, dass ich mich in einer völlig neuen Ära des Einzelhandels befand. Das Versprechen von Amazon war, dass ich mich mit meiner Handfläche identifizieren, einkaufen und den Laden wieder verlassen konnte, ohne an der Kasse anstehen oder mit dem Personal interagieren zu müssen.
ÖPNV in London mit Apple Pay und dem Expressmodus
Ich liebe London und halte es für eine der modernsten und digitalsten Städte der Welt. Das fängt für mich beim Bezahlen an, welches eigentlich immer bargeldlos stattfindet. Ich selbst habe bestimmt schon seit knapp 10 Jahren kein Pfund mehr in der Hand gehabt und immer alles mit der Kredit- oder Debitkarte bzw. in den letzten Jahren mit meinem iPhone und Apple Pay bezahlt. Und auch im öffentlichen Nahverkehr ist das meine erste Wahl.
Aktueller denn je: Jeder kann Kartenzahlung anbieten – zum Beispiel mit SumUp
Vor kurzem hat mich der Podcast der Tagesschau zum Thema Kartenzahlung interviewt. Ich versuche ja schon seit Jahren möglichst ohne Bargeld durchs Leben zu gehen. Und durch das Corona-Virus ist die Kartenzahlung nochmal verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Einige Händler nehmen jetzt aus Hygienegründen kein Bargeld mehr an – denn Geld ist eine Bakterien- und Virenschleuder. Darüber habe ich auch in meinem Interview mit Thorsten Wolf von Backwerk gesprochen.
Bargeldlos bei BackWerk: Interview mit Thorsten Wolf
Im Einzelhandel verweigern noch immer einige Geschäfte die Kartenzahlung – oder bieten diese erst ab einer höheren Summe an. Thorsten Wolf findet das schon bei Kleinstbeträgen sinnvoll. Er ist Franchise-Nehmer bei der SB-Bäckerei Backwerk. Ich habe ihn in einer seiner Dortmunder Filialen getroffen und im Video-Interview gefragt, wieso er als Händler bargeldloses Bezahlen bevorzugt.
Bargeldlos auf Wacken, Teil 2: Das war wohl nix!
Letztes Jahr habe ich ja mit einem sehr durchwachsenen Ergebnis bargeldlos auf Wacken ausprobiert. Damals gab es die W:O:A Card, die für mich im Prinzip nix anderes als ein digitales Wertmarkensystem darstellte. Nach meinen extrem guten Erfahrungen auf dem Melt Festival vor ein paar Wochen, war ich gespannt, was sich in Wacken dieses Jahr getan hat – und ob das System aus dem letzten Jahr verbessert wurde.
Bargeldlos auf dem Melt Festival
Dieses Jahr war ich auf dem Melt Festival. Bereits Wochen zuvor bekam ich Mails vom Veranstalter, ich solle doch Geld auf meinen Chip aufladen. Warum? Weil nur damit auf dem gesamten Festival cashless bezahlt werden kann. Also wirklich kein Bargeld und keine Kartenzahlung? Das ist konsequent. Und da ich bereits vergangenes Jahr die W:O:A Card auf Wacken ausprobiert habe, war ich gespannt, wie es auf dem Melt Festival funktioniert.
Bitcoin und andere Kryptowährungen mit Revolut ansparen
Das erste Mal habe ich mich 2011 mit der Kryptowährung Bitcoin beschäftigt. Damals habe ich versucht, auf meinem MacBook selbst Bitcoins zu erzeugen. Ohne viel Erfolg habe ich – wie so viele – nach kurzer Zeit aufzugeben. Das Thema war mir damals noch zu komplex. Erst Anfang 2017 hatte ich Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum wieder auf dem Schirm. Ich begann mich mehr mit der Materie zu beschäftigen und meine ersten Investments zu tätigen. Aber Mainstream waren Kryptowährungen immer noch nicht.