Als ich mit meinem estnischen Digitalmitbürger Markus in Tallinn war, erzählte er mir vom innogy eCarSharing. Mittlerweile hat er auch über seine Erfahrungen gebloggt. Der Anmeldeprozess sei alles andere als geschmeidig und auch sonst gibt es ein paar Besonderheiten. Durch seinen Blogpost hat er mich neugierig auf das Thema gemacht und ich dachte, ich probiere es auch einmal aus – eventuell hat sich ja etwas geändert.
Sharing Economy
In dieser Kategorie findest du meine Blogartikel über die Sharing Economy und die gemeinschaftliche Nutzung von Produkten, Fahrzeugen, Räumen und Dienstleistungen. Ich stelle Plattformen und Geschäftsmodelle vor, teile eigene Erfahrungen und beschäftige mich mit der Frage, wann Teilen wirklich einfacher, günstiger oder nachhaltiger ist. Dabei schaue ich nicht nur auf die Idee, sondern auch auf Bedienung, Verfügbarkeit, Vertrauen und wirtschaftliche Tragfähigkeit. So entsteht ein praktischer Blick auf Chancen und Grenzen entsprechender Angebote.
Circ vs Lime: E-Scooter in Dortmund
Kurz nachdem im Sommer 2019 E-Scooter erlaubt wurden, gab es mit Circ den ersten Verleiher in Dortmund. Seit einigen Wochen gibt es nun auch einen zweiten, und zwar Lime. Circ bot Fahrten ab 15 Cent pro Minute an, Lime für 20 Cent pro Minute. Dazu kommt bei beiden ein Euro pro Fahrt für die Freischaltung. Aber der Preis kann nicht das Einzige sein, in dem sich die beiden E-Scooter-Anbieter unterscheiden. Und mittlerweile hat Circ den Preis angehoben und nimmt ebenfalls 20 Cent pro Minute. Daher habe ich mir gedacht, ich stelle die zwei Anbieter und deren Roller im Test gegenüber und gucke wo es Unterschiede gibt.
E-Scooter von Circ in Dortmund
Seit mehreren Wochen fahren E-Scooter von Circ durch Dortmund – Grund für mich, ein kleines Fazit zu ziehen. Ich hatte bereits vergangenes Jahr in Paris zum ersten Mal einen E-Scooter genutzt und war direkt begeistert. Seitdem habe ich in diversen Städten dieses für mich sinnvolle und nachhaltige Fortbewegungsmittel ausprobiert.
Hass und Chancen: E-Scooter auf der SXSW!
Während in Deutschland die Zulassung der elektrischen Tretrollern langsam näher rückt, so haben sich diese in den Großstädten der Welt in kürzester Zeit etabliert. Mal mit mehr, mal mit weniger Liebe. Dieses Jahr zog es mich erneut zur SXSW nach Austin, Texas. Überraschenderweise statteten gleich fünf Anbieter die Stadt mit ihren Rollern aus. Zur Freude der Besucher der SXSW, zum Leid der Anwohner. Trotzdem sehe ich für E-Scooter in Austin eine Chance.
Lime, Bird und Co. – Wie machen Elektrotretroller überhaupt Sinn?
Aus dem Nix sind im vergangenen Jahr die Elektrotretroller der große neue Hype bei Sharinganbietern. In Deutschland gibt es allerdings ein Problem: Die Zulassung. Denn gesetzlich ist hierzulande noch nicht geregelt, wie und wo die Elektrotoller fahren dürfen. Anderorts sieht das anders aus. Weltweit tobt bereits der Kampf der Anbieter um Marktanteile. Aber wie machen Elektrotretroller überhaupt Sinn oder lässt der Kunde sie nach dem ersten Hype einfach stehen und die Anbieter verschwinden?
Turo – Wie funktioniert das Airbnb für Autos?
Letztes Jahr bin ich auf Turo gestoßen. Das ist eine Plattform, auf der Personen ihre Autos vermieten – also praktisch Airbnb für Autos. Und auch auf Turo findet sich eine Mischung aus privaten und gewerblichen Anbietern.